Sie befinden sich hier: / Aktuelles  / 
 

Ende gut- alles gu(r)t

Untere Reihe: : Erika Neu, Jakob Werner, Helena Schlarb, Patrick Brand, Jana Baldauf, Isabell Moser. Obere Reihe: Alina Scheidt, Fabienne Müller, Selina Zilske, Mary-Ann Bollenbacher, Sandra Rios, Helen Allendorff, Lilly Sommer.

Mit der Juniorfirma „easyGURTing“ haben Schüler des Veldenz Gymnasiums das Unternehmerdasein kennen gelernt. In der Abschlussversammlung am 13.07.2016 wurden die Anteilsscheine ausbezahlt, deren Wert sich um 4 Euro erhöhte.

Marketingkonzepte erstellen, Verkaufsveranstaltungen durchführen, Buchungssätze bilden - das Aufgabenspektrum eines Unternehmers ist vielseitig. Was es heißt, ials Unternehmer tätig zu sein, haben in den letzten Monaten neun Schülerinnen und zwei Schüler des Juniorprojektes, geleitet von Helena Schlarb, erfahren dürfen. Sie gehörten der Juniorfirma „easyGURTing“ an, die sich auf den Vertrieb von Produkten aus Gurtmaterial spezialisiert hatte. Im Herbst haben sich die Jungunternehmer durch den Verkauf von Anteilscheinen à 10 Euro das nötige Startkapital beschafft. Auf der Abschlussversammlung wurde nun Bilanz gezogen - mit einer positiven Nachricht für alle Aktionäre: Der Wert ihrer Anteilsscheine hat sich von 10 Euro auf 14 Euro erhöht.

Wichtig war den Schülern die soziale Komponente des Projekts. „Übernahme von Verantwortung, Multi-Tasking-Fähigkeit und Teamfähigkeit standen auf unserem Arbeitsplan ganz weit oben“, berichtet die Gruppe. Erfolgreich beteiligte sich „easyGURTing“ am Landeswettbewerb des „Projekts Junior" und gewann dort im Mai einen stolzen dritten Platz.

Stolz präsentierten die Jugendlichen an der Abschlussversammlung die Früchte ihrer Arbeit und dankten ihren zahlreichen Helfern. Besonderer Dank ging an Helena Schlarb, die betreuende Lehrerin, die stets das richtige Gespür bewies und half zahlreiche Schwierigkeiten zu meistern. Frau Kirsten Klinck von der Kreativwerkstatt in Ulmet, die dem Team beim Besticken der Schlüsselanhänger half, ernte viel Beifall für ihre großartige Unterstützung.

Text: Marion Roth-Bauer

 

 

Bücherrallye am Veldenz Gymnasium Lauterecken

Beim Durchlaufen eines Parcours muss ein Buch auf dem Kopf balanciert werden

An einem warmen Julitag, am 12. des Jahres 2016, trafen sich dreizehn Leute des Büchereiteams, um einige FünftklässlerInnen zu einem epischen Wettkampf zu führen, bei dem am Ende die Sieger mit einem Buch nach Hause gehen konnten. Aufgeteilt wurden die wackeren FünftklässlerInnen in Dreiergruppen, deren Namen am Anfang erraten werden mussten. Die Gruppennamen lauteten wie folgt: „Asterix“, „Ronja Räubertochter“, „Michel aus Lönneberga“, „Pippi Langstrumpf“, „Räuber Hotzenplotz“ und „Das Sams“.

Insgesamt gab es sechs Stationen, bei denen verschiedene Fähigkeiten auf die Probe gestellt wurden:

Bei Station 1, dem Bücherweitwurf, die Manuel Frosch und Rabea Mensch leiteten, wurde die Wurfkraft geprüft. Mit der richtigen Technik - und viel „Schmackes" - konnten auf der 50 Meter langen Bahn an die 30 Meter weit mit einem ausrangierten, alten Buch geworfen werden. Die weitesten Würfe der TeilnehmerInnen waren eine richtig gute Leistung: 22, 21 und 20 Meter. Der Stationsleiter Manuel Frosch brach seinen persönlichen Rekord und warf ein Buch sogar 35 Meter weit. Auch zufällig Vorbeikommende ließen sich dazu hinreißen, einmal Weitwurf mit einem Buch zu machen - wann hat man dazu auch schon die Gelegenheit?

Station 2, das Figurenrätsel, prüfte die Knobelfertigkeiten und die Bücherkenntnisse der TeilnehmerInnen. Geleitet wurde diese Station von Jessica Remme und Jasmin Geyer. Tatsächlich gab es dort nur eine Gruppe, die das Lösungswort („Leseabenteuer“) herausfand: die Gruppe „Michel aus Lönneberga“.

Station 3, der Bücherturm, wurde geleitet von Christoph Reths und Loki Müller. Hier mussten Bücher zu einem Turm gestapelt werden, je höher, desto besser. Wenn er dann fertig war, musste er 20 Sekunden standhalten. Die TeilnehmerInnen sahen sich somit vor logistische Probleme gestellt.

Station 4, das Titelgedicht, erforderte die Dichtkunst der Gruppen. Verschiedene Büchersignaturen wurden vorgegeben, anhand derer dann die Bücher in den Regalen gefunden werden mussten. Aus den Titeln sollte anschließend ein möglichst schönes und einigermaßen logisches Gedicht entstehen. Geleitet wurde diese Station von Jana Maxem und Anton Engelhardt.

An der Station 5, betreut von Lucca Weinig und Kristin Rott, bekamen die SchülerInnen nur die Buchtitel vorgegeben; die genannten Bücher mussten in den mit Kinder- und Jugendbüchern gut gefüllten Regalen gefunden werden.

Station 6, die Bücherbalance, enthielt einen Parcours, durch den die TeilnehmerInnen, einer Prinzessin gleich, mit einem Buch auf dem Kopf gelangen mussten, ohne dass es herunterfiel. Die Prinzessinnen-Formulierung legt nahe, dass besonders die Mädels erfolgreich waren. Paula Weber, Emely Krauth und Alisa Mensch sorgten für einen reibungslosen Ablauf an dieser Station.

Nachdem alle TeilnehmerInnen es erfolgreich durch die Rallye geschafft hatten, traf man sich in Raum 131 zu Kuchen und Getränken und lauschte Jasmin Geyer, die aus dem beliebten Jugendbuch „Rico, Oskar und die Tieferschatten" vorlas.

Anschließend wurde der Sieger verkündet. Die Gruppe „Pippi Langstrumpf“ erreichte die höchste Punktzahl und durfte sich pro Mitglied ein Buch als Preis aussuchen. Für die übrigen Teilnehmer gab es Süßigkeiten als Trostpreis.

Alles in allem ein schöner, sonniger Tag, bei dem alle viel Spaß hatten.

(Rabea Mensch, Mitglied des Büchereiteams)

 

Mit alten Büchern soll ein möglichst hoher Turm gebaut werden

Kursfahrt der MSS 12

 

"MSS 12 goes to Gardasee"- mit diesem Motto ging es für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangstufe 12 des Veldenz Gymnasiums in Lauterecken an den Gardasee, genau genommen nach Bardolino, im Nordosten Italiens.

Am Montag, dem 20.06.2016, traf sich die MSS 12 bereits um halb sieben am Busbahnhof in Lauterecken, wo Frau Comes sie in Empfang nahm. Den Koffern nach zu urteilen, wollten wohl einige, vor allem die Damenwelt, länger wegbleiben als fünf Tage. Die freundlichen Busfahrer verstauten aber alles im Reisebus. Nachdem sich jeder ein Plätzchen gesichert hatte und auch Frau Krolla und Herr Maul an Bord waren, konnte es losgehen.

Die MSS 12 stimmte gut gelaunt Lieder an, und es wurde viel gelacht und geredet - so ging die lange Busfahrt einigermaßen schnell vorbei. Je näher wir dem Ziel kamen, desto höher kletterten die Temperaturen.

Um 19 Uhr wurde endlich der Campingplatz Cisano erreicht. Müde, aber glücklich richteten alle ihre Bungalows ein und machten sich frisch, denn das Abendessen lockte uns gleich wieder aus der Unterkunft.

Nachdem die Gruppe gesättigt war, ging es auf Erkundungstour quer über das Gelände. Am Wasser wurden die ersten Bilder für diverse soziale Netzwerke gemacht, um auch die anderen Schüler, die nicht an der Fahrt teilnahmen, auf dem Laufenden zu halten. Um den Abend entspannt ausklingen zu lassen, versammelten sich die Schüler vor einem der Mobilhomes und lauschten den Klängen der Gitarre, die ein Schüler mitgenommen hatte.

Der nächste Morgen begann mit einem gemeinsamen Frühstück mit Kakao und Brötchen. Das heutige Ziel war Verona, das circa eine dreiviertel Stunde vom Campingplatz entfernt lag. Die Stadt, in der die wohl berühmteste Liebesgeschichte - nämlich die von Romeo und Julia - ihren Lauf nahm, zeichnet sich außerdem durch die berühmte Arena am Stadtrand und eine Fußgängerzone mit Marmor als Straßenbelag aus. Bei einer Stadtführung bekamen wir einen Einblick in die Geschichte der Handelsstadt am Etsch. Anschließend hatten wir noch Gelegenheit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden und uns zu stärken. Am späten Nachmittag erreichte die Gruppe den Campingplatz und die Zeit wurde genutzt, um sich im Gardasee abzukühlen, denn das Thermometer zeigte 35°C im Schatten an. Das nächste wichtige Ereignis ließ aber nicht lange auf sich warten, denn Fußball schauen stand auf dem Plan. Bei einem gemeinsamen Pizzaessen auf dem Campingplatz wurde das Spiel gespannt verfolgt. Der Abend endete mit positiven Erinnerungen und einem gemütlichem Beisammensein am See.

Der dritte Tag begann sehr früh, denn heute ging es nach Venedig, in eine der wohl schönsten Städte Italiens. Mit vollen Mägen verließ die MSS 12 schon um halb acht das Gelände, denn die Fahrt dauerte etwa 2 Stunden. In Venedig-Tronchetto angekommen wechselte die Gruppe zu einem Verkehrmittel, mit dem man in der Hafenstadt eindeutig besser unterwegs war: Ein Schiff brachte uns an den berühmten Markusplatz, wo die Stadtführung begann, die etwa zwei Stunden dauerte. Die kleinen Gässchen und Brücken begeisterten alle, und es wurden fleißig Bilder gemacht. Der Magen knurrte jedoch bei einigen, und so war man froh, als das Hardrock Café erreicht wurde, um sich gemeinsam zu stärken. Auch in Venedig hatten die Schülerinnen und Schüler genügend Freizeit, um sich in Kleingruppen ein eigenes Bild von der Stadt zu machen. Müde vom Klima und dem vielen Laufen ging es am frühen Abend wieder zurück. Im Bus wurde die Zeit genutzt, um sich ein wenig auszuruhen. Das Abendessen wurde wie gewohnt zusammen eingenommen und danach verbrachten wir die Zeit am See.

So war schon der letzte Tag erreicht, die Koffer wurden wieder gepackt und im Bus verstaut. Bei einem gemeinsamen Spaziergang am See, steigerte sich die Vorfreude auf den letzten Tag. Nun stand eine Schiffsrundfahrt mit Aufenthalt in Sirmione und Riva del Garda auf dem Plan. Die Abkühlung durch den aufkommenden Wind war ein echtes Geschenk, denn die Temperaturen waren auch an diesem Tag sehr hoch. In Sirmione angekommen, ging es zu einer Burg mit einer wunderschönen Aussicht auf den Gardasee und die Stadt. Die Gruppe nutzte die freie Zeit am Mittag, um etwas zu essen und zu trinken und die Stadt zu erkunden.

Nach der Ankunft des Schiffes in Riva del Garda wurden die letzten Besorgungen gemacht, denn am späten Abend stand der Bus für die Heimfahrt bereit. Nachdem alle bequeme Kleidung anhatten, hieß das nächste Ziel Busbahnhof Lauterecken. Im Bus wurde die erfolgreiche Studienfahrt mit lautem Gesang und Musik gefeiert, bis auch dem Letzten die Augen schließlich zufielen.

Am frühen Morgen erreichte der Bus die Schule, wo die Jugendlichen von den Eltern in Empfang genommen wurden. Die gesamte Fahrt war perfekt geplant und vor allem der Zusammenhalt der kompletten Stufe machte sich dort bemerkbar.

Eine erfolgreiche, schöne und erlebnisreiche Woche ging vorbei, die allen positiv im Gedächtnis bleiben wird, denn es ist wichtig zusammen zu arbeiten und nicht gegeneinander, wie Frau Comes ihre kurze Abschlussrede beendete.

Annika Scheidt

 

 

Besuch im Altersheim Pro Seniore

„[…] Ich fand den Age-Simulator und die Rollstuhl-Challenge faszinierend, weil uns auf spielerische Weise gezeigt wurde, wie es sich als alter Mensch lebt. Das gilt auch für das „Füttern“. […]“

„[…] Es war eine positive Erfahrung, mit den Senioren zu reden, da sie häufig eine überraschend demokratische und NS-kritische Einstellung vertraten. Es haben sich interessante Gespräche ergeben, mit denen beide Seiten zufrieden sein konnten. […]“

So ähnlich äußerten sich viele Schülerinnen und Schüler aus der MSS 11, mit denen Herr Dr. Königstein und ich am Montag, dem 27.6.2016, das Lauterecker Altersheim Pro Seniore besuchten. Die Residenzleiterin Frau Schneider und die Pflegedienstleitung Frau Scholz gaben Einblicke in den Pflegeberuf. Der Age-Simulator verdeutlichte die Probleme der Senioren, sich zu bewegen und das Zeitzeugengespräch zeigte Sichtweisen der Bewohner, die ganz anders waren, als man es erwartet hatte. Die meisten Seniorinnen waren nämlich 1945 noch sehr jung und hatten keine aktive Rolle in der vom Nationalsozialismus geprägten Gesellschaft. Sie waren aber „[…] sehr motiviert über ihre tolle und zufriedenstellende Kindheit und Jugend zu erzählen, die damals mit Sicherheit interessanter war als die Kindheit heute. [...]“ Andere berichteten dann doch über ihre Zeit beim BDM oder über Juden, die bei deutschen Familien versteckt waren. Im weiteren Ge-sprächsverlauf hörten wir von der beschwerlichen Nachkriegszeit und der Besetzung der Pfalz durch die Franzosen. Aber auch der erste Urlaub oder die heutige Politik gegenüber Flüchtlingen waren ein Thema. Ein Schüler brachte es treffend zum Ausdruck: „Wir haben Zeiten des Mangels und der Diktatur kennengelernt, haben Geschichten über Krieg und Besatzung gehört. Es gab so viel gelebtes Leben, von dem erzählt wurde, so viel Neues, Unbekanntes aus einer so vollkommen anderen Zeit.“

 

Neugierig auf das Veldenz Gymnasium?

 

Sie wollen einen Blick hinter die Klassenzimmertüren werfen und die Lebendigkeit und Vielfalt unserer Schule kennenlernen?

Nachfolgend finden Sie den Link zu unserem neuen Imagefilm, in dem unsere Schülerinnen und Schüler von ihren Projekten und den Besonderheiten unseres Gymnasiums berichten.

Das Video ist eine Produktion von KUSEL.TV in Zusammenarbeit mit der Schülervertretung und der Schulgemeinschaft des Veldenz Gymnasiums Lauterecken.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Ansehen des Filmes. Selbstverständlich stehen wir für Ihre Fragen rund um unsere Schule gerne zur Verfügung.

Hier gehts zum Video