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Jugend forscht am Veldenz Gymnasium Lauterecken

Wir stellen uns vor ...

Wir, die Jungwissenschaftler und die Betreuungslehrerin Frau Gehm erforschen in der Arbeitsgemeinschaft unterschiedlichste Fragestellungen rund um die Fachgebiete Biologie, Chemie, Physik, Geo- und Raumwissenschaft sowie Technik. Wer gerne tüftelt, bastelt, neugierig ist und etwas Ausdauer mitbringt, um die Welt zu untersuchen, der ist hier genau richtig. 

Das Ziel der Arbeitsgemeinschaft ist es, am Wettbewerb Jugend forscht in der Sparte Schüler experimentieren teilzunehmen. Antreten können dort Schülerinnen und Schüler bis zu einem Alter von 14 Jahren. Hierfür benötigt man ein Forschungsthema, also eine geeignete naturwissenschaftliche Fragestellung, die man untersuchen möchte. Mithilfe unterschiedlicher Experimente wird dann versucht eine Antwort auf diese Frage zu finden, wobei alleine, zu zweit oder auch zu dritt gearbeitet werden kann. Experimentiert wird hauptsächlich in der Schule, jeden Mittwoch von der 7. bis zur 10. Stunde, aber auch an vielen anderen Orten. 


Jugend forscht 2021/2022

In der zweiten Februarwoche war es wieder soweit und 12 Schülerinnen und Schüler des Veldenz Gymnasiums traten zum Regionalwettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren an. Auch in diesem Jahr fanden die Wettbewerbe und somit die Präsentationen der lang erarbeiteten Projekte pandemiebedingt wieder im Online-Format statt, sodass die Jungforscherinnen und Jungforscher in der Schule bzw. von zu Hause aus teilnahmen und ihre Arbeiten einer Fachjury vorstellten. Insgesamt reichte das Veldenz Gymnasium fünf Projekte in den Bereichen Biologie (2 Projekte), Chemie, Physik sowie Geo- und Raumwissenschaften ein, weshalb die Schule, für die große Anzahl an Arbeiten, ebenfalls mit einem Preis ausgezeichnet wurde.

Den Anfang machten Isabell Dill, Sebastian Theis und Noah Much, die am Freitagmorgen von der Schule aus beim Regionalwettbewerb Trier antraten. Im Rahmen ihres Projekts untersuchten sie auf unterschiedlichen Böden, wie man diese am besten vor Erosion, also Abtragung, schützen kann. Für ihre tolle Arbeit erhielten sie den 2. Preis in der Kategorie Geo- und Raumwissenschaften sowie den Sonderpreis Thinking Safety.

Alle weiteren Gruppen loggten sich am Samstag pünktlich zu ihren Vorträgen beim Regionalwettbewerb in Kaiserslautern ein:

Einem physikalischen Thema widmeten sich Vanessa Krauß und Pauline Hamann. Die beiden Fünftklässlerinnen gingen der Fragestellung nach, mit welchen Kleidungsstücken man sich im Winter am besten vor der Kälte schützen kann. Bei ihrem ersten Wettbewerb wurden die beiden jüngsten Teilnehmerinnen unserer Schule direkt mit einem Sonderpreis belohnt und dürfen sich über Experimentierkästen freuen.

Jeweils in der Biologie reichten zwei Gruppen ein Projekt ein. Sophie Fabienne Gräbner und Aileen Krauß erforschten, ob Steinstaub aus dem nahegelegenen Steinbruch ein gutes Düngemittel für Pflanzen sein kann. In der Hoffnung, das eigentliche Abfallprodukt nachhaltig wieder der Natur zuzuführen, untersuchten sie unzählige Parameter unterschiedlicher Pflanzen auf verschiedenen Böden. Als Ergebnis ihrer aufwändigen Arbeit erreichten sie den 3. Preis in ihrer Kategorie. Auch das zweite Team in dieser Kategorie, bestehend aus Luca Fynn Winter und Nils Studt, erzielte mit ihren Untersuchungen zum Regenwurm mit dem 2. Preis eine tolle Platzierung. Sie beschäftigten sich ebenfalls mit dem Steinstaub und analysierten, ob sich der Bodenindikator Regenwurm denn im Boden mit Steinstaubzusatz noch wohl fühlt.

Besonders erfolgreich gingen Anna Maria Christmann, Luca Lucien Leonhardt und Elias Ropers aus dem Wettbewerb hervor. Mit ihrer Arbeit zum Schutz des Bodens vor Versauerung – ebenfalls unter Verwendung des Steinstaubs – konnten sie die Fachjury voll und ganz überzeugen und erreichten nicht nur den 1. Preis in der Kategorie Chemie sondern auch den Sonderpreis Ressourceneffizienz.

Preise für die einzelnen Projekte

Fachgebiet Projektthema Jungwissenschaftler*innen Preis
Geo- und Raumwissenschaften Erosion - Hänge vor dem Fortschwemmen schützen Isabell Dill, Noah Much, Sebastian Theis 2. Preis Geo- und Raumwissenschaften, Sonderpreis Thinking Safety
Chemie Regional und nachhaltig? - Mit Steinstaub gegen die Bodenversauerung Luca Lucien Leonhardt, Elias Ropers, Anna Maria Christmann 1. Preis Chemie, Sonderpreis Ressourceneffizienz
Physik Welche Kopfbedeckung schütz mich im Winter am besten? Vanessa Krauß und Pauline Hamann Experimentierkasten
Biologie Steinstaub - Eine Möglichkeit für nachhaltigen und regionalen Dünger? Sophie Gräbner, Aileen Krauß 3. Preis Biologie
Biologie Bodenindikator Regenwurm - Wie wohl fühlt er sich in welchem Boden? Luca Fynn Winter, Nils Studt 2. Preis Biolgoie

Jugend forscht 2020/2021

Am 19. Februar 2021 traten neun Jungforscherinnen und vier Jungforscher zum Regionalwettbewerb Jugend forscht - Schüler experimentieren an. Pandemiebedingt fand dieser in diesem Jahr als Online-Veranstaltung statt, sodass die Schülerinnen und Schüler, die viel Zeit in ihre Projekte gesteckt haben, von zu Hause teilnahmen und ihre Arbeiten einer Fachjury vorstellten. Mit insgesamt sieben Projekten in den Bereichen Arbeitswelt (1 Projekt), Biologie (2 Projekte), Chemie (3 Projekte) und Physik (1 Projekt) erhielt das Veldenz Gymnasium einen Schulpreis.

Im Themenbereich Arbeitswelt haben Melissa Gehm und Luca Fynn Winter ein eigenes Kohlenstoffdioxid-Messgerät gebaut und mit diesem untersucht, wie man während der Corona-Zeit am besten lüften kann. 

Mit einem biologischen Thema haben sich zudem Sophie Fabienne Gräbner und Aileen Krauß beschäftigt, die untersucht haben, welchen Einfluss die Zugabe von Mykorrhiza auf das Wachstum von Sonnenblumen- und Bohnenpflanzen hat. Für ihre Arbeit wurden sie mit dem dritten Preis im Fachgebiet Biologie sowie einem Sonderpreis belohnt. Ebenfalls mit dem Pflanzenwachstum beschäftigten sich Amina El Cheheimi, Lena Marie Zinßmeister und Serina Bauer, welche den Einfluss von Zigaretten näher untersuchten.

Doch auch im Fachgebiet Chemie waren die drei aktiv und gingen der Fragestellung nach, wie man mit Naturstoffen gut färben kann und welche Farben damit bei Wolle und Baumwolle bei der Zugabe von Säure und Lauge entstehen. Für ihre Arbeit erhielten sie einen Sonderpreis. Emma Bazzato und Anna Maria Christmann traten ebenfalls mit einem chemischen Thema an und testeten ihre selbst hergestellten biologisch abbaubaren Folien mit anderen Haushaltsfolien. Auch dafür gab es einen Sonderpreis. Den 2. Preis erhielten Elias Ropers und Luca Lucien Leonhardt, die untersuchten, wie man die besten Wunderkerzen herstellen kann. Dabei suchten sie nach weniger gesundheitsschädlichen Stoffen und erzeugten Farben beim Abbrennen der Wunderkerzen.

Sehr erfolgreich war das Trio Isabell Dill, Sebastian Theis und Noah Much, welches mithilfe UV-empfindlicher Perlen der Frage nach dem besten UV-Schutzmittel nachging. Dabei untersuchten sie zum einen verschiedene Sonnenschutzmittel und zum anderen weitere Stoffe aus dem Alltag. Ihr 1. Preis im Themenbereich Physik zeigt ihre gute Auseinandersetzung mit der Thematik.

Preise für die einzelnen Projekte

Fachgebiet Projektthema Jungwissenschaftler*innen Preis
Physik Wie können wir uns am besten vor dem UV-Licht schützen? Isabell Dill, Noah Much, Sebastian Theis 1. Preis Physik
Chemie Wunderkerzen - Wie kann man die besten Wunderkerzen herstellen? Luca Leonhardt, Elias Ropers 2. Preis Chemie
Chemie Folie ohne Plastikmüll im Alltagstest Anna Maria Christmann, Emma Bazzato Sonderpreis REset Plastic
Biologie Mykorrhiza: Das Geheimnis für besseres Pflanzenwachstum? Sophie Gräbner, Aileen Krauß 3. Preis Biologie, Sonderpreis des Beirats für Naturschutz der Stadt Kaiserslautern
Biologie Farbzauberei mit Naturfarbstoffen Serina Bauer, Lena Zinßmeister, Amina El Cheheimi KOSMOS-Experimentierkasten

Jugend forscht 2019/2020

Am 28. Februar 2020 fuhren die 11 jungen Forscherinnen und Forscher der Arbeitsgemeinschaft zum Regionalwettbewerb Jugend forscht - Schüler experimentieren um ihre Projekte, an denen sie fast ein Jahr gearbeitet hatten, vorzustellen. Die insgesamt sechs Projekte traten in den drei Bereichen Biologie (3 Projekte), Chemie (2 Projekte) und Physik (1 Projekt) an. 

Im Fachgebiet Physik präsentierte Rico Tillner sein Projekt zur Fragestellung, welcher Handschuh denn der beste Wärmespeicher sei. Dazu entwickelte er ein Modellexperiment, dass er wissenschaftlich untersuchte und wurde für seine Arbeit mit dem 1. Preis sowie einem Sonderpreis belohnt. 

Zwei wissenschaftliche Themen wurden im Fachbereich der Chemie untersucht. So stellten Anna Maria Christmann, Emma Bazzato und Lara Joy Merker eine Plastikfolie aus Naturstoffen her, die sie zudem noch im Hinblick auf den biologischen Abbau untersuchten. Für das Projekt mit aktuellem Thema gab es den 1. Preis sowie einen Sonderpreis. Auch Lea Marie Gräfenstein und Lena Marie Zinßmeister hatten eine chemische Aufgabenstellung und produzierten Gummibärchen, die für Diabetiker geeignet sind.

Gleich drei Projekte konnten in der Sparte Biologie verzeichnet werden. Zwei davon wurden von dem Duo Luca Leonhardt und Elias Ropers bearbeitet. Zum einen züchteten sie ein Dämm-Material aus Pilzen, wofür sie den zweiten Preis sowie einen Sonderpreis erhielten. Zum anderen untersuchten sie, wo in unserer Schule besondere Hotspots der Keimbelastung zu finden sind. Ebenfalls mit einem biologischen Thema beschäftigten sich Tim Reidenbach, Aaron Mang und Julian Schwed, die den großen Papiermüllmengen am Veldenz Gymnasium entgegenwirken wollten und diese kompostierten. Jeder von ihnen durfte sich für ihre Arbeit einen KOSMOS-Experimentierkasten aussuchen. 

 

Preise für die einzelnen Projekte

Fachgebiet Projektthema Jungwissenschaftler*innen Preis
Chemie Plastikfolie aus Naturstoffen herstellen und auf Kompostierbarkeit überprüfen Anna Maria Christmann, Emma Bazzato, Lara Joy Merker 1. Preis Chemie, Sonderpreis REset Plastic
Physik Welcher Handschuh ist der beste Wärmespeicher? Rico Tillner 1. Preis Physik, Sonderpreis Qualitätssicherung durch zerstörungsfreie Prüfung
Biologie Dämm-Material aus Pilzen züchten Luca Leonhardt, Elias Ropers 2. Preis Biologie, Sonderpreis des Beirats für Naturschutz der Stadt Kaiserslautern
Biologie Müll reduzieren durch Kompostieren von Papierhandtüchern Tim Reidenbach, Aaron Mang, Julian Schwed KOSMOS-Experimentierkasten