Insgesamt waren rund 140 Schüler*innen aus verschiedenen Schulen des Landkreises dabei. Schon im Vorfeld hatten wir zwei Plakate vorbereitet: eines über unseren Ausflug nach Verdun und eines über die gemeinnützige Arbeit unserer Schülervertretung. Auch andere Schulen zeigten Projekte zu Themen wie Inklusion, Vielfalt und Engagement gegen Rassismus. Zu Beginn begrüßten die Veranstalter*innen alle Teilnehmenden und erklärten das Ziel des Treffens. Danach gab es einen Input zum Jugendforum: Vertreter*innen aus Mainz waren per Videokonferenz zugeschaltet und erklärten, was ein Jugendforum eigentlich ist, welche Möglichkeiten es Jugendlichen bietet und welche Erfolge bereits erzielt wurden. Das war für viele der erste konkrete Einblick, wie politische Beteiligung in der Praxis aussehen kann. Nach den Redebeiträgen gab es eine kurze Pause, in der kostenlose Getränke und Gebäck bereitstanden. Danach begann der „Future-Walk“, eine freie Austauschphase: Jede Schule hatte Stände aufgebaut und zusätzlich präsentierten auch externe Initiativen ihre Arbeit. Viele boten Mitmachaktionen an, z. B. Glücksräder, kleine Aufgaben oder Kreativangebote. Dazwischen gab es Möglichkeiten, einfach miteinander ins Gespräch zu kommen. Wer eine Pause brauchte, konnte Tischkicker oder Billard spielen. Später wurde ein warmes Mittagessen ausgegeben, sowohl vegetarisch als auch nicht vegetarisch, sodass für jede Person etwas dabei war. Am Ende der Veranstaltung wurden die Ergebnisse der große Online-Umfrage, an der alle direkt vor Ort teilnahmen, vorgestellt, bevor die Organisator*innen eine Feedback-Runde eröffneten. Abschließend wurde bereits der erste Termin für das regionale Jugendforum bekanntgegeben: Es soll am 16. Dezember stattfinden. Wer sich vorstellen kann, eigene Ideen einzubringen oder Projekte im Kreis Kusel mitzugestalten, sollte das geplante Jugendforum im Blick behalten. Dort werden motivierte Jugendliche gesucht, die Lust haben, etwas zu bewegen – egal ob man schon Erfahrung mitbringt oder einfach nur neugierig ist. Für uns war die Konferenz eine Mischung aus politischer Bildung, Mitmachen und echtem Austausch. Besonders schön war, dass man mit vielen neuen Leuten ins Gespräch gekommen ist und gleichzeitig selbst zeigen konnte, woran wir in der SV und im Unterricht arbeiten.
(Maya Gehm, Luisa Gonzalez und Luana Brand)
